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Orientierungslauf-Club Fürstenfeld
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ÖSTM Lang und ÖM Mannschaft im Mühlviertel

Am 6. September startete die Saison 2014 mit der Staatsmeisterschaft über die Langdistanz in die zweite Hälfte. Für alle anderen Kategorien stand die alljährliche Ultralang auf dem Programm. Bei schönem Wetter ging es in Untergeng, etwa 15 min. nördlich von Linz an den Start. Die Eliteläuferin vom OC Fürstenfeld, Ursula Kadan, konnte ihren Staatsmeistertitel trotz eines größeren Fehlern verteidigen und gewann die Kategorie D21 Elite mit einer Minute Vorsprung vor  Simkovits Anna und Bauer Julia. Bei den Herren triumphierte  Gernot Kerschbaumer vor Robert Merl und Markus Lang. Außerdem glenag Joachim Friessnig vom OC Fürstenfeld der 2. Platz in der Klasse H50.  Nach diesem Wettkampftag fuhren die Fürstenfelder für weitere 45 Minuten nach St. Valentin, wo sie übernachteten.

 

Am darauffolgenden Tag war die österreichische Mannschaftsmeisterschat an der Reihe. Hier hatte der OCFF eine Elitestaffel am Start, allerdings ohne den einzigen Mannschaft OCFFmännlichen Eliteläufer im Verein, Michael Siemmeister, der kurzfristig erkrankt war. An dessen Stelle rückte Eva Kailbauer nach, die jedoch noch in der Erholungsphase nach einem Kreuzbandriss war. Die weiteren Teammitglieder waren Ursula Kadan und Valentin Hellmayr. Des weiteren gingen vom OCFF eine Mannschaft in der H15-18, in der H14 und in der H50 an den Start. Bei diesem sehr interessanten Wettkampf, der eine Abwechslung zu den normalen Läufen war, konnten Joachim Friessnig, Herwig Proske und Gottfried Scheikl den 3. Platz in der Kategorie H50 erringen. Die Mannschaft in der Herren Elite erreichte den 11. Platz, was unter dem Gesichtspunkt, dass ein Läufer der KategorieH18 und zwei Damen die Mannschaft ausmachten, ein gutes Ergebnis war. Nach der Siegerrehrung und einem sehr interessanten Wochenende ging es zurück nach Fürstenfeld.

Diplomplatz bei der Studenten-WM

Fast 270 Studierende aus 31 Ländern versammelten sich vergangene Woche (11. bis 16. August) in der tschechischen Stadt Olomouc für die Austragung der 19. Studentenweltmeisterschaften im Orientierungslauf. Auch Österreich war mit einem vollen Team (sechs Damen und sechs Herren) vertreten. Am Programm standen die selben Bewerbe wie bei der Weltmeisterschaft, aber ganz ohne Qualifikationsläufe und mit einer anderen Aufstellung in der Mixed Sprint Staffel (Dame - Herr - Dame - Herr). Zudem war kein einziger Ruhetag vorgesehen, weshalb Ursula Kadan sich dazu entschied, den Sprintbewerb auszulassen, der am Tag nach der Langdistanz ausgetragen wurde.
 
Den Auftakt bildete die Mixed Sprint Staffel, bei der Ursula wie auch in Italien die Startstrecke übernahm. Auch diesmal legte sie ein sehr gutes Rennen hin und kam an sechster Stelle ins Ziel. Das österreichische Team belegte schließlich Platz 14.
 
Am darauffolgenden Tag bei der Langdistanz konnte die Ergebnistafel LangdistanzFürstenfelderin erneut ihr Weltklasseniveau unter Beweis stellen. Nach einem etwas unsicheren Start lief sie ein sehr starkes Rennen gegen die hinter ihr gestartete Schweizerin Bettina Aebi, die sich die Silbermedaille holte. Für Ursula wurde es Platz 5, nur eineinhalb Minuten hinter Bronze. Wie schon in Italien übertraf die Steirerin damit ihre Erwartungen: "Top 10 war mein Ziel, jetzt ist es sogar ein Diplom geworden!", freut sie sich.
 
Nach einem Ruhetag ging es für Ursula mit Mitteldistanz und Staffel weiter. Hier gelang ihr leider keine Spitzenleistung mehr, mit zwei mittelmäßigen Läufen holte sie sich Platz 31 über die Mitteldistanz und den 13. Platz mit der Damenstaffel. Die Freude über den tollen fünften Platz kann davon jedoch nicht getrübt werden.
 
Nun liegt der Fokus wieder am Training und auf der Vorbereitung für die Herbstsaison: Im September und Oktober stehen noch (Staats-)Meisterschaften in den Disziplinen Langdistanz, Sprint und Nacht-OL am Programm, den letzten internationalen Termin bildet das Weltcup-Finale Anfang Oktober in der Schweiz.
 
 
Bericht: Ursula Kadan
Foto (C): Hannes Pacher

WM der Erfolge

Die diesjährige Weltmeisterschaft, die von 5. bis 12. Juli in Italien (Veneto und Trentino) ausgetragen wurde, war für das österreichische Team die erfolgreichste seit Jahren. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Fürstenfelderin Ursula Kadan, die bei allen ihren Einsätzen Top-Leistungen ablieferte.
 
Eröffnet wurde die WM mit dem Sprintbewerb, derUrsula Kadan beim Zieleinlauf als einzige Einzeldisziplin nach wie vor aus einem Qualifikations- und einem Finallauf besteht. Am Vormittag wurde zwischen den bunten Häusern der Insel Burano bei Venedig um die jeweils 45 Finalplätze (Damen und Herren) gekämpft, das Finale fand am Nachmittag des selben Tages in den verwinkelten Gassen von Venedig selbst statt. Ursula qualifizierte sich mit einem guten Lauf souverän fürs Finale. Dort gelang ihr sogar ein nahezu perfekter Lauf, zwei unglückliche Routenwahlen am Ende des Rennens kosteten sie dann aber doch noch wertvolle Sekunden und die mögliche Top 15 Platzierung. So wurde es "nur" Platz 18 – immer noch persönliche Bestleistung bei einer WM!
 
Nach einem Ruhetag folgte die bei der WM neu eingeführte Mixed Sprint Staffel in der Innenstadt von Trento. Anders als bei den World Games, wo das österreichische Team im Vorjahr die sensationelle Bronzemedaille errang, wird bei der WM in der Reihenfolge Dame-Herr-Herr-Dame gelaufen. Ursula lief die Startstrecke und übergab an fünfter Stelle liegend und nur zehn Sekunden hinter der Führenden an den zweiten Läufer. Auch die beiden österreichischen Herren Robert Merl und Gernot Kerschbaumer liefen ganz vorne mit und schickten Schlussläuferin Elisa Elstner als Fünfte ins Rennen. Auch diese lief ein gutes Rennen, konnte aber läuferisch mit der Weltspitze nicht mehr so gut mithalten, sodass Österreich letztlich auf Platz 11 landete.
 
Nach den Sprintbewerben waren nun die "Wald-Disziplinen" dran: Langdistanz, Mitteldistanz und Staffel. Bei den beiden Einzeldisziplinen gibt es seit diesem Jahr keine Qualifikationsläufe mehr, die Nationen erhalten je nach ihren Vorjahresleistungen einen, zwei oder drei Startplätze (wobei Herren und Damen getrennt gewertet werden). Im Falle Österreichs sind es derzeit je zwei bei den Herren und Damen.
 
Wie schon beim Sprint war auch bei der Langdistanz Ursulas großes Ziel, die Top 20 zu knacken. Doch es sollte noch besser kommen: Nach ein paar Unsicherheiten auf den ersten Posten holte die Fürstenfelderin die vor ihr gestartete Tschechin ein und lieferte sich mit dieser ein Duell bis ins Ziel. Nach bangem Warten stand schließlich fest, dass es diesmal nicht nur knapp für die Top 20 reichen sollte, sondern für eine neue persönliche Bestleistung – Platz 15! Dies ist übrigens die beste Platzierung, die jemals von einer Österreicherin bei einer WM-Langdistanz erreicht wurde. Auch Gernot Kerschbaumer stellte mit seinem 8. Platz eine persönliche und österreichische Bestleistung auf.
 
Nach der Mitteldistanz, bei der Ursula nicht an den Start ging, wurde die WM mit der Staffel beschlossen. Die österreichischen Damen konnten zwar bei weitem nicht mit dem sensationellen 8. Platz des Herrenteams mithalten, schlugen sich aber gut: Nach einer nicht ganz geglückten Startstrecke von Anna Simkovics starteten Anja Arbter und Ursula Kadan eine Aufholjagd und holten Platz um Platz auf. Schlussendlich wurde es Platz 13 – drei Plätze besser als im Vorjahr und beste Platzierung der österreichischen Damen seit Jahren, aber möglich wäre noch mehr gewesen.
 
Für Ursula hat inzwischen der Trainingsalltag wieder begonnen, denn Mitte August steht bereits der nächste Saisonhöhepunkt an, die Studenten-Weltmeisterschaften im tschechischen Olomouc.
 
Bericht: Ursula Kadan
Foto: Donatas Lazauskas
 

Selektionsläufe WM

Das vergangene Wochenende stand für das österreichische Nationalteam im Zeichen der Selektionsläufe für die Anfang Juli anstehende Weltmeisterschaft in Norditalien. Während der Sprintbewerb am Freitag ein eigens für die Nationalteams von Österreich, Tschechien, Italien und Ungarn organisierter Wettkampf war, waren die Mittel- und Langdistanz am Sonntag und Montag offizielle Weltranglistenläufe mit starker internationaler Beteiligung. Für Ursula Kadan als derzeit klare Nummer 1 des österreichischen Damenteams stand daher weniger die WM-Selektion im Vordergrund als der Vergleich mit der Weltelite aus Tschechien, Finnland und Co.
 
Und dieser Vergleich fiel sehr positiv aus: Beim technisch fordernden Sprint in der verwinkelten Innenstadt von Treviso hätte ein klarer Sieg herausgeschaut, aufgrund eines 20-Sekunden-Fehlers musste Ursula sich dann aber um vier Sekunden der starken Tschechin Iveta Duchová geschlagen geben. Die Mitteldistanz wurde in der Nähe des Städtchens Asiago ausgetragen, 80 Läuferinnen kämpften bei 

Karte Ursula Kadan

den Damen um Weltranglistenpunkte. Ursula legte einen nahezu fehlerfreien Lauf hin und landete damit auf dem starken 7. Platz mitten in der Weltelite! Bei der Langdistanz im alpinen Gelände rund um die Schutzhütte Barricata blieb sie leider nicht fehlerfrei, schon auf den ersten beiden Posten verlor sie etwa vier Minuten, zwei weitere Fehler sollten folgen. Die übrigen 16 der insgesamt 20 Posten absolvierte sie dafür technisch sehr gut und das möchte sich die Steirerin auch mit auf den Weg nehmen. Zudem schaute trotz allem immer noch ein 22. Platz heraus.

 

 
 
Als schnellste Österreicherin an allen drei Tagen sicherte sich Ursula wie erwartet ihren Startplatz bei der Weltmeisterschaft und in Anbetracht der Ergebnisse kann man sagen: Die Richtung stimmt, die WM kann kommen!
 
Mitte Juni fährt das WM-Team nochmals nach Norditalien, um sich im WM-Trainingslager den letzten Feinschliff zu holen.
 
 
Bericht: Ursula Kadan

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