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Orientierungslauf-Club Fürstenfeld
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WM der Erfolge

Die diesjährige Weltmeisterschaft, die von 5. bis 12. Juli in Italien (Veneto und Trentino) ausgetragen wurde, war für das österreichische Team die erfolgreichste seit Jahren. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Fürstenfelderin Ursula Kadan, die bei allen ihren Einsätzen Top-Leistungen ablieferte.
 
Eröffnet wurde die WM mit dem Sprintbewerb, derUrsula Kadan beim Zieleinlauf als einzige Einzeldisziplin nach wie vor aus einem Qualifikations- und einem Finallauf besteht. Am Vormittag wurde zwischen den bunten Häusern der Insel Burano bei Venedig um die jeweils 45 Finalplätze (Damen und Herren) gekämpft, das Finale fand am Nachmittag des selben Tages in den verwinkelten Gassen von Venedig selbst statt. Ursula qualifizierte sich mit einem guten Lauf souverän fürs Finale. Dort gelang ihr sogar ein nahezu perfekter Lauf, zwei unglückliche Routenwahlen am Ende des Rennens kosteten sie dann aber doch noch wertvolle Sekunden und die mögliche Top 15 Platzierung. So wurde es "nur" Platz 18 – immer noch persönliche Bestleistung bei einer WM!
 
Nach einem Ruhetag folgte die bei der WM neu eingeführte Mixed Sprint Staffel in der Innenstadt von Trento. Anders als bei den World Games, wo das österreichische Team im Vorjahr die sensationelle Bronzemedaille errang, wird bei der WM in der Reihenfolge Dame-Herr-Herr-Dame gelaufen. Ursula lief die Startstrecke und übergab an fünfter Stelle liegend und nur zehn Sekunden hinter der Führenden an den zweiten Läufer. Auch die beiden österreichischen Herren Robert Merl und Gernot Kerschbaumer liefen ganz vorne mit und schickten Schlussläuferin Elisa Elstner als Fünfte ins Rennen. Auch diese lief ein gutes Rennen, konnte aber läuferisch mit der Weltspitze nicht mehr so gut mithalten, sodass Österreich letztlich auf Platz 11 landete.
 
Nach den Sprintbewerben waren nun die "Wald-Disziplinen" dran: Langdistanz, Mitteldistanz und Staffel. Bei den beiden Einzeldisziplinen gibt es seit diesem Jahr keine Qualifikationsläufe mehr, die Nationen erhalten je nach ihren Vorjahresleistungen einen, zwei oder drei Startplätze (wobei Herren und Damen getrennt gewertet werden). Im Falle Österreichs sind es derzeit je zwei bei den Herren und Damen.
 
Wie schon beim Sprint war auch bei der Langdistanz Ursulas großes Ziel, die Top 20 zu knacken. Doch es sollte noch besser kommen: Nach ein paar Unsicherheiten auf den ersten Posten holte die Fürstenfelderin die vor ihr gestartete Tschechin ein und lieferte sich mit dieser ein Duell bis ins Ziel. Nach bangem Warten stand schließlich fest, dass es diesmal nicht nur knapp für die Top 20 reichen sollte, sondern für eine neue persönliche Bestleistung – Platz 15! Dies ist übrigens die beste Platzierung, die jemals von einer Österreicherin bei einer WM-Langdistanz erreicht wurde. Auch Gernot Kerschbaumer stellte mit seinem 8. Platz eine persönliche und österreichische Bestleistung auf.
 
Nach der Mitteldistanz, bei der Ursula nicht an den Start ging, wurde die WM mit der Staffel beschlossen. Die österreichischen Damen konnten zwar bei weitem nicht mit dem sensationellen 8. Platz des Herrenteams mithalten, schlugen sich aber gut: Nach einer nicht ganz geglückten Startstrecke von Anna Simkovics starteten Anja Arbter und Ursula Kadan eine Aufholjagd und holten Platz um Platz auf. Schlussendlich wurde es Platz 13 – drei Plätze besser als im Vorjahr und beste Platzierung der österreichischen Damen seit Jahren, aber möglich wäre noch mehr gewesen.
 
Für Ursula hat inzwischen der Trainingsalltag wieder begonnen, denn Mitte August steht bereits der nächste Saisonhöhepunkt an, die Studenten-Weltmeisterschaften im tschechischen Olomouc.
 
Bericht: Ursula Kadan
Foto: Donatas Lazauskas
 

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